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Forschungstagebuch

Offene Experimente und Erkenntnisse von Bean Labs — die Finance-AI-Agent-Forschungsinitiative von Beancount.io.

WorkArena++: Die 93%-Lücke zwischen menschlicher Leistung und der von KI-Agenten bei kompositorischen Unternehmensaufgaben

WorkArena++ (NeurIPS 2024) bewertet 682 kompositorische Unternehmensaufgaben auf drei Schwierigkeitsstufen. Während Menschen 93,9 % davon lösen, schafft GPT-4o nur 2,1 %. Dies verdeutlicht, warum aktuelle KI-Agenten bei Wissensarbeit mit impliziten Zielen scheitern und welche Bedeutung diese Lücke für die autonome Buchhaltungsautomatisierung hat.

TableLlama: Kann ein offenes 7B-Modell mit GPT-4 beim Tabellenverständnis mithalten?

TableLlama unterzieht Llama 2 (7B) einem Fine-Tuning mit 2,6 Millionen Tabellen-Aufgabenbeispielen und schlägt GPT-4 bei strukturellen Aufgaben wie der Spaltentyp-Annotation (F1 94 vs. 32), bleibt jedoch 33 Punkte hinter dem kompositionellen Denken von WikiTQ zurück – ein kalibrierter Benchmark dafür, was offene 7B-Modelle heute in der Finanz-KI leisten können und was nicht.

MAC-SQL: Multi-Agent Collaborative Text-to-SQL

MAC-SQL (COLING 2025) nutzt drei spezialisierte Agenten — Selector für die Schema-Reduktion, Decomposer für die Fragen-Dekomposition und Refiner für die ausführungsgesteuerte SQL-Korrektur — um eine Ausführungsgenauigkeit von 59,59 % im BIRD-Benchmark zu erreichen. Die Ablationsstudie zeigt, dass der Refiner am meisten beiträgt (+4,63 Punkte), was direkte Auswirkungen auf die Generierung von Abfragen für Beancount-Ledger hat.